Heckenpflege Feldweg Lauenhain

Kurzbeschreibung des Projektes:

Mit dieser Maßnahme wurde eine Feldhecke in Lauenhain durch abschnittsweises „Auf den Stock Setzen“ verjüngt. Damit wurde eine Überalterung der Bestände verhindert und so die Funktion der Gehölze für den Arten- und Biotopschutz gesichert. Feldhecken haben in unserer Agrarlandschaft vielfältige Bedeutungen. Neben ihren Funktionen als Lebensraum, Fortpflanzungsstätte und Nahrungslieferant haben sie eine wichtige Funktion für den Biotopverbund sowie als Leitstruktur für z.B. Fledermäuse und Tagfalter.

Gemeinde und Gemarkung:

Crimmitschau / Lauenhain

Umsetzungszeitraum:

2017 bis 2019

Maßnahmen:

    • abschnittsweises (30-Meter-Abschnitte) „auf Stock setzten“ der 1191m langen Feldhecke über 2 Pflegezeiträume (2017/18 und 2018/19)
    • Einzelne Bäume und Sträucher wie Eiche, Linde, Kirsche, Feldahorn, Hainbuche oder Walnuß blieben als Überhälter erhalten und wurden stehen gelassen. „Auf Stock gesetzte“ Bäume und Sträucher treiben bereits im ersten Jahr nach der Pflege wieder stark aus.
    • 2/3 der Feldhecke (ca. 800m) wurden im Rahmen des 1.Teilprojekte gepflegt

Warum Heckenpflege?

Hecken zählen zu den traditionellen Struktur- und Biotopelementen der bäuerlichen Kulturlandschaft. Ihre Bedeutung steht wegen ihrer vielfältigen Funktionen außer Frage. In der Vergangenheit wurden Hecken gelegentlich von den Landwirten sukzessive auf den Stock gesetzt (über dem Boden abgesägt) und somit langfristig erhalten. Die Brennholzgewinnung stand dabei im Vordergrund. Heute besteht dieser Bedarf nicht mehr. Die Heckenpflege
• ersetzt die ursprüngliche Heckennutzung und sichert so den Fortbestand der Hecken
• verhindert eine Überalterung und Artenverarmung der Hecken
• sichert die vielfältige Funktionsfähigkeit der Hecken
• trägt zur Erhaltung eines strukturreichen Landschaftsbildes bei.

Fotos vor der Umsetzung:

Fotos nach der Umsetzung:

 

Das Vorhaben „Gehölzsanierung Feldhecke, Stadt Crimmitschau, Gemarkung Lauenhain“ wurde umgesetzt über die Förderrichtlinie Natürliches Erbe – RL NE/2014, Fördergegenstand A.1 Biotopgestaltung nach standardisierten Einheitskosten.

Zuständig für die Durchführung der ELER-Förderung im Freistaat Sachsen ist das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL), Referat Förderstrategie, ELER-Verwaltungsbehörde

Kopfweidenpflege Gemeinde Schönberg abgeschlossen

Kurzbeschreibung des Projektes:

Ziel der Maßnahme war der Erhalt naturschutzfachlich wertvoller Kopfweiden in der Gemeinde Schönberg. Gepflegt wurden 35 Kopfweiden am Köthler Bach, an seinen Zuflüssen sowie weitere Bäume im Gemeindegebiet. Durch die Maßnahme konnte das Auseinanderbrechen der seit langem nicht mehr geschneitelten Kopfweiden verhindert werden. Wertvolle höhlenreiche Biotopbäume konnten so als Lebensraum für verschieden Pflanzen und Tiere erhalten werden.

Gemeinde und Gemarkung:

Schönberg / Köthel, Schönberg, Wünschendorf, Tettau

Umsetzungszeitraum:

2017 bis 2019

Maßnahmen:

    • Pflege von 35 alten Kofweiden

Fotos zur Umsetzung:

Das Vorhaben „ Kopfbaumschnitt Gemeinde Schönberg “ wurde umgesetzt über die Förderrichtlinie Natürliches Erbe – RL NE/2014, Fördergegenstand A.1 Biotopgestaltung nach standardisierten Einheitskosten.

Zuständig für die Durchführung der ELER-Förderung im Freistaat Sachsen ist das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL), Referat Förderstrategie, ELER-Verwaltungsbehörde

Gestern auf unserer Streuobstwiese in Frankenhausen:

Praxisseminar zum Obstbaumschnitt mit 35 Teilnehmern – Albrecht Herziger aus Neukirchen gab einen breiten Einblick zum fachgerechten Pflanzschnitt, Jungbaumerziehung und Pflanzung von Obstgehölzen. Mutige konnten auch selbst Hand anlegen.
Werdet aktiv: Nur wenn das Wissen um die Nutzung und Pflege dieser wertvollen Biotope auch an nächste Generationen weitergegeben wird, können unsere Streuobstwiesen auch in Zukunft erhalten und weiterentwickelt werden.

Wir, von der Naturschutzstation stehen euch für alle Fragen zur Neuanlage, Pflege sowie zu Fördermöglichkeiten von Streuobstwiesen jederzeit zur Verfügung.

Sprecht uns einfach an!

Ornithologischer Jahresbericht 2018

Ornithologischer Jahresbericht 2018 für den Landkreis Zwickau veröffentlicht.

Der im Auftrag der unteren Naturschutzbehörde von den Ornithologen Mario Liebschner und Matthias Oehler erstellte Jahresbericht beinhaltet wiederum eine Fülle vogelkundlicher Daten.

Auf 173 Seiten werden bemerkenswerte Beobachtungen der im Landkreis aktiven Ornithologen, aber auch von interessierten Naturschützern und Bürgern zusammengefasst dargestellt. Ein Foto-Teil rundet den Jahresbericht ab. Neben der kommentierten Artenliste für das Beobachtungsjahr 2018 können auch umfassende Informationen zur wissenschaftlichen Vogelberingung nachgelesen werden.

Für den Jahresbericht ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger interessante ornithologische Beobachtungen der unteren Naturschutzbehörde mitteilen. Als kleines Dankeschön wird den Meldern auf Wunsch ein Jahresbericht per Post oder per E-Mail zugesandt.

Kontaktadresse:

Landratsamt Zwickau
Umweltamt
untere Naturschutzbehörde
Stauffenbergstraße 2
08066 Zwickau
E-Mail: landforstnatur@landkreis-zwickau.de
Telefon: 0375 4402-26320

Zum Herunterladen auf das Bild klicken (externer LINK)

Apfeltage in der Gräfenmühle

Die Vorbereitungen für den Apfelpresstag begannen am 04. Oktober auf unserer Streuobstwiese in Fraureuth. Gemeinsam mit fleißigen Helfern wurden Äpfel geerntet, um diese zu Apfelsaft weiterzuverarbeiten. Denn schon am nächsten Tag machte die Mobile Mosterei aus Mildenau Station auf dem Hof der Gräfenmühle. Besucher konnten ihre eigenen Äpfel vorbeibringen und frisch pressen lassen.

Der Saft wurde Bag-in-Box abgefüllt und ist ungeöffnet nun mindestens 15 Monate lang haltbar. Nebst Äpfeln wurden auch andere Früchte, wie Weintrauben und Quitten, zu Saft verarbeitet. Die Besucher konnten sich währenddessen unsere (noch bis 05. November laufende) Apfelausstellung ansehen und rund um das schmackhafte Obst informieren. Natürlich gab es wieder im Mühlencafé frisch gebackenen Kuchen und Kaffee.

Frischer Streuobstwiesenapfelsaft kann Montags bis Freitags in der Gräfenmühle erworben werden. Die 3-Liter-Packung kostet inklusive Karton 5,50 Euro, die 5-Liter-Packung inklusive Karton kostet 8,50 Euro.

Initiative „Sachsen blüht“

Wir unterstützen die Initiative „Sachsen blüht“

Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) stellt im Rahmen des Projekts „Puppenstuben gesucht – Blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge“ kostenlos gebietseigenes zertifiziertes Saatgut für geeignete Flächen mit einer Größe zwischen 1000 und 2000 m² zur Verfügung.

Das standortgerechte Saatgut dient zur Begrünung von neu anzulegenden oder aufzuwertenden blütenreichen Wiesenflächen. Diese Flächen sollen langfristig insektenfreundlich bewirtschaftet werden (Teilflächenmahd, Verzicht auf Dünge- und Pflanzenschutzmittel u.a.), denn nur dann können sie als Lebensraum für viele Insektenarten dienen und die Biotopvernetzung in Sachsen fördern.

Bewerbt euch!

Unterlagen für die Teilnahme:

„Sachsen blüht“ ist eine Initiative des Sächsischen Landtages (gemäß Beschluss des Sächsischen Landtages zum Doppelhaushalt 2019/2020).

Ansprechpartner: René Albani

Weitere Informationen unter:

www.schmetterlingswiesen.de

Freie Stelle beim DVL-Regionalbüro im Landkreis Zwickau

 

 

 

Der DVL- Landesverband Sachsen e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin
für das Regionalbüro Westsachsen 
(Landkreis Zwickau).

Das DVL- Regionalbüro (=Arbeitsort) befindet sich in Neukirchen/ Pleiße in der Geschäftsstelle des Landschaftspflegeverbandes (LPV) Westsachsen e.V.

Teilzeit 20 Wochenstunden, unbefristet

Die Stellenausschreibung können Sie hier herunterladen. Bewerbungsschluss ist der 15.09.2019.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Artenschutzturm als UN-Dekade Projekt ausgezeichnet

Am 19. August wurde der Artenschutzturm in Hartmannsdorf zusammen mit Staatsminister Thomas Schmidt, Landrat Christoph Scheurer und Bürgermeisterin Kerstin Nicolaus feierlich eingeweiht.

Das Gemeinschaftsprojekt der Naturschutzstation Gräfenmühle und der Initiative „Artenschutz in Franken“ wurde zudem als UN-Dekade-Projekt im Bereich Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Staatsminister Thomas Schmidt und Bürgermeisterin Kerstin Nicolaus bringen die UN-Dekade-Plakette am Turm an

In die Fassade des alten Schlauchturmes wurden verschiedene Sekundärhabitate eingebaut. Diese sollen vor allem Fledermäusen und Wildbienen, aber auch Mauerseglern, Mehlschwalben und anderen Vogelarten ein zu Hause geben. Damit vor allem Wildbienen auch Nahrung vor Ort finden, ist für Herbst 2019 die Anlage einer Schmetterlingswiese geplant.

Begleitet wird das Projekt seit Beginn von der Kindertageseinrichtung „Gänseblümchen“ in Hartmannsdorf.

Finanzielle Unterstützung erhielt der Landschaftspflegeverband als Projektträger von der Deutschen Postcode Lotterie.

Fertigstellung Seminargebäude dank LEADER-Förderung

Als Bestandteil der Umsetzung des Nutzungskonzeptes „Gräfenmühle – Zentrum für Naturschutz, Bildung und Kultur im Landkreis Zwickau“ konnte Ende 2018 ein wichtiger Baustein zur Wiederbelebung des historischen Hofes im Herzen von Neukirchen/Pleiße abgeschlossen werden.
Dank LEADER-Förderung konnte ein Seitenflügel des 4-Seithofes umfassend saniert werden. In dem vorher ungenutzten Seitengebäude des Hofes wurden zwei Seminarräume, Toiletten und die Voraussetzungen für eine barrierearme Lehrküche geschaffen.

Mit der Maßnahme wurde ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung des denkmalgeschützten 300 Jahre alten Gehöftes als neuem Sitz der Kreisnaturschutzstation Gräfenmühle geschaffen.

Das Vorhaben wurde im Rahmen der LEADER-Entwicklungsstrategie der Leader-Region „Zwickauer Land“ umgesetzt.

Tag der Schmetterlingswiesen 2019

Am 22.Juni fand im Rahmen des sachsenweiten Tages der offenen Schmetterlingswiesen das „Praxisseminar mähen mit der Handsense und Sense dengeln“ in Neukirchen/Pleiße statt.

Mähen mit der Sense ist eine alte und bewährte Kulturtechnik, das besonders schonend für Wiese, Tier und Mensch ist. Durch das Sensen wird ein Beitrag für mehr Artenvielfalt in Sachsen geleistet.

Referent war der Sensenlehrer Thomas Thiel aus Leipzig.